Die TGA-Branche galt lange als reine Präsenz-Branche: Baustelle, Büro, Bauherrentreffen – alles vor Ort. Doch die Realität hat sich gewandelt. Cloud-basierte BIM-Tools, digitale Planungsprozesse und Video-Koordination haben Remote-Arbeit auch für TGA-Fachkräfte möglich gemacht – zumindest teilweise.

Wie viel Remote ist in der TGA realistisch? Und was bedeutet das für dein Gehalt? Wir geben einen ehrlichen Überblick aus unserer Vermittlungspraxis.

Status quo: Remote in der TGA 2026

Die TGA-Branche bewegt sich in Sachen Remote-Arbeit langsamer als die IT, aber schneller als viele erwarten. Unsere Beobachtungen aus dem aktuellen Vermittlungsmarkt:

Remote-Anteil nach Rolle

RolleTypischer Remote-Anteil
Fachplaner TGA2–3 Tage/Woche
Techn. Systemplaner2–3 Tage/Woche
Projektleiter TGA1–2 Tage/Woche
BIM-Koordinator/Manager2–3 Tage/Woche
Bauleiter TGA0–1 Tag/Woche
Objektüberwacher0–1 Tag/Woche
Servicetechniker0 Tage

Wie Remote das Gehalt beeinflusst

Remote-Arbeit hat einen indirekten, aber messbaren Gehaltseffekt:

Beispiel

Ein Fachplaner in Leipzig arbeitet 3 Tage remote für ein Münchner Büro, das ein höheres Gehalt zahlt als Arbeitgeber in Leipzig. Effektiv entspricht das einer Gehaltserhöhung, da die Lebenshaltungskosten in Leipzig deutlich niedriger sind.

Was Arbeitgeber aktuell bieten

Die Remote-Angebote variieren stark je nach Arbeitgeber. Unsere Beobachtungen aus dem aktuellen Markt:

Tools und Infrastruktur für Remote-TGA

Effektives Remote-Arbeiten in der TGA setzt die richtige Infrastruktur voraus:

Remote-Anteil verhandeln

Wenn dir Remote-Arbeit wichtig ist, solltest du das früh im Bewerbungsprozess ansprechen: