Fachplaner TGA als Freelancer: Tagessätze & Projektmarkt
Was verdienen freiberufliche Fachplaner TGA? Aktuelle Tagessätze nach Erfahrung, Auslastung, Scheinselbstständigkeits-Check und Projektakquise — basierend auf 4.000+ Vermittlungen der ADVERGY GmbH.
Fachplaner TGA-Tagessätze 2026.
Freiberufliche Fachplaner TGA rechnen je nach Erfahrung, Gewerk-Spezialisierung und Projektkomplexität sehr unterschiedliche Tagessätze ab. Die Spanne reicht von 480 € für Einsteiger bis 950 € und mehr für gefragte Expert-Profile mit Spezialisierung auf komplexe Anlagen oder Bauleitungs-Verantwortung.
75–85% (ca. 165–185 fakturierbare Tage/Jahr) Plane als Selbstständige(r) realistisch mit 180–200 verrechenbaren Tagen pro Jahr — der Rest geht für Akquise, Weiterbildung, Urlaub und Verwaltung drauf.
Lohnt sich die Selbstständigkeit als Fachplaner TGA?
Höhere Tagessätze bedeuten nicht automatisch mehr Netto. Die ehrliche Gegenüberstellung:
Vorteile Freelance
- Senior-Tagessatz 720€ × 175 Tage = 126.000€ Jahresumsatz – deutlich über Festanstellungs-Netto
- Spezialprojekte Krankenhaus/Reinraum/Datacenter: +150-250€/Tag Aufschlag bei Lead-Rollen
- Steuerliche Vorteile: Home-Office-Pauschale, Arbeitszimmer-Absetzbarkeit, Fortbildungen als Betriebsausgaben
- Freie Projektwahl – du übernimmst nur Projekte mit guten BIM-Prozessen und ordentlichem BEP
Nachteile / Risiken
- Akquise-Aufwand: 15-25 nicht-fakturierbare Tage pro Jahr für Angebote, Kunden-Gespräche
- Software-Lizenzen: Revit + Plancal + liNear kumulieren auf 4.500-7.500€/Jahr netto (eigene Lizenzen nötig)
- Scheinselbstständigkeits-Risiko bei Dauer-Einsatz beim gleichen Planungsbüro (>18 Monate)
- Keine bezahlte Weiterbildung, Krankheit, Urlaub – mindestens 12.000-18.000€/Jahr Puffer nötig
Scheinselbstständigkeit vermeiden.
Gerade im TGA-Umfeld ist die Abgrenzung zur Scheinselbstständigkeit kritisch. Diese Kriterien sprechen für echte Selbstständigkeit:
- Mehrere Auftraggeber parallel oder im Jahresverlauf — keine wirtschaftliche Abhängigkeit von einem einzigen Kunden.
- Eigene Betriebsmittel (Laptop, Software-Lizenzen, eigenes Büro/Homeoffice) statt vollständiger Eingliederung beim Kunden.
- Freie Gestaltung von Arbeitszeit und -ort, keine Weisungsgebundenheit wie ein Angestellter.
- Eigenes unternehmerisches Risiko, eigene Preisgestaltung und Rechnungsstellung (UG/GmbH oder Einzelunternehmen).
- Kein Anspruch auf Urlaub, Lohnfortzahlung oder feste Arbeitsplatz-Zuweisung beim Auftraggeber.
Ein spezialisierter Personaldienstleister wie ADVERGY vermittelt Freelance-Projekte rechtssicher über Rahmenverträge und achtet auf saubere Vertragsgestaltung — das schützt beide Seiten vor Statusfeststellungs-Risiken.
So kommen Freelance-Fachplaner TGA an Projekte.
- Spezialisierte Personalberatung: Anbieter wie ADVERGY haben direkten Zugang zu TGA-Projekten bei Endkunden — oft bevor sie öffentlich ausgeschrieben werden.
- Netzwerk & Empfehlungen: Im TGA-Umfeld läuft viel über persönliche Kontakte aus früheren Projekten. Pflege dein Netzwerk aktiv.
- Remote vs. Vor-Ort: Die Arbeit findet überwiegend vor Ort statt (Baustelle, Anlage, Objekt). Planungsnahe Tätigkeiten (Fachplanung, BIM, Kalkulation) lassen sich teils remote erledigen — Bauleitung und Inbetriebnahme dagegen nicht.
- Projektlänge: TGA-Freelance-Projekte laufen meist 3–12 Monate — oft mit Verlängerungsoption. Plane Akquise rechtzeitig vor Projektende.
Häufige Fragen: Fachplaner TGA als Freelancer.
Was verdient ein freiberuflicher Fachplaner TGA pro Tag?
Lohnt sich Freelancing als Fachplaner TGA gegenüber einer Festanstellung?
Wie vermeide ich als Fachplaner TGA die Scheinselbstständigkeit?
Sind Fachplaner TGA-Projekte auch remote möglich?
Wie finde ich als Fachplaner TGA neue Projekte?
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