Elektriker als Freelancer: Tagessätze & Projektmarkt
Was verdienen freiberufliche Elektriker? Aktuelle Tagessätze nach Erfahrung, Auslastung, Scheinselbstständigkeits-Check und Projektakquise — basierend auf 4.000+ Vermittlungen der ADVERGY GmbH.
Elektriker-Tagessätze 2026.
Freiberufliche Elektriker rechnen je nach Erfahrung, Gewerk-Spezialisierung und Projektkomplexität sehr unterschiedliche Tagessätze ab. Die Spanne reicht von 300 € für Einsteiger bis 560 € und mehr für gefragte Expert-Profile mit Spezialisierung auf komplexe Anlagen oder Bauleitungs-Verantwortung.
72–82 % (150–170 fakturierbare Tage/Jahr, Fahrtzeiten reduzieren Netto-Arbeitstage) Plane als Selbstständige(r) realistisch mit 180–200 verrechenbaren Tagen pro Jahr — der Rest geht für Akquise, Weiterbildung, Urlaub und Verwaltung drauf.
Lohnt sich die Selbstständigkeit als Elektriker?
Höhere Tagessätze bedeuten nicht automatisch mehr Netto. Die ehrliche Gegenüberstellung:
Vorteile Freelance
- Senior mit 440 €/Tag × 165 Tage = 72.600 € Jahresumsatz – ca. 46.000–52.000 € netto nach Steuern/KV/AV
- PV-/Speicher- und Schaltberechtigungs-Spezialist bekommt 50–110 €/Tag Aufschlag, besonders in Industrie und EVU-Umfeld
- Freie Einsatzwahl, keine Pflicht-Bereitschaftswochenenden bei unbeliebten Kunden
- Steuervorteile durch Fahrzeug, Werkzeug (Messgeräte, Installationstester ab 1.500 €), PSA, Schulungen
Nachteile / Risiken
- Hohe Versicherungslasten: Berufshaftpflicht mit Elektro-Deckung 4.000–7.000 €/Jahr
- Akquise-Aufwand: kleinere Installations-Aufträge erfordern aktive Kundenpflege und Netzwerk
- Keine bezahlten Urlaubstage, keine Lohnfortzahlung, Rente komplett eigenfinanziert
- Fahrtkosten oft nicht 1:1 weiterberechenbar, reduziert effektiven Stundensatz bei verteilten Einsatzorten
Scheinselbstständigkeit vermeiden.
Gerade im TGA-Umfeld ist die Abgrenzung zur Scheinselbstständigkeit kritisch. Diese Kriterien sprechen für echte Selbstständigkeit:
- Mehrere Auftraggeber parallel oder im Jahresverlauf — keine wirtschaftliche Abhängigkeit von einem einzigen Kunden.
- Eigene Betriebsmittel (Laptop, Software-Lizenzen, eigenes Büro/Homeoffice) statt vollständiger Eingliederung beim Kunden.
- Freie Gestaltung von Arbeitszeit und -ort, keine Weisungsgebundenheit wie ein Angestellter.
- Eigenes unternehmerisches Risiko, eigene Preisgestaltung und Rechnungsstellung (UG/GmbH oder Einzelunternehmen).
- Kein Anspruch auf Urlaub, Lohnfortzahlung oder feste Arbeitsplatz-Zuweisung beim Auftraggeber.
Ein spezialisierter Personaldienstleister wie ADVERGY vermittelt Freelance-Projekte rechtssicher über Rahmenverträge und achtet auf saubere Vertragsgestaltung — das schützt beide Seiten vor Statusfeststellungs-Risiken.
So kommen Freelance-Elektriker an Projekte.
- Spezialisierte Personalberatung: Anbieter wie ADVERGY haben direkten Zugang zu TGA-Projekten bei Endkunden — oft bevor sie öffentlich ausgeschrieben werden.
- Netzwerk & Empfehlungen: Im TGA-Umfeld läuft viel über persönliche Kontakte aus früheren Projekten. Pflege dein Netzwerk aktiv.
- Remote vs. Vor-Ort: Die Arbeit findet überwiegend vor Ort statt (Baustelle, Anlage, Objekt). Planungsnahe Tätigkeiten (Fachplanung, BIM, Kalkulation) lassen sich teils remote erledigen — Bauleitung und Inbetriebnahme dagegen nicht.
- Projektlänge: TGA-Freelance-Projekte laufen meist 3–12 Monate — oft mit Verlängerungsoption. Plane Akquise rechtzeitig vor Projektende.
Häufige Fragen: Elektriker als Freelancer.
Was verdient ein freiberuflicher Elektriker pro Tag?
Lohnt sich Freelancing als Elektriker gegenüber einer Festanstellung?
Wie vermeide ich als Elektriker die Scheinselbstständigkeit?
Sind Elektriker-Projekte auch remote möglich?
Wie finde ich als Elektriker neue Projekte?
Passende TGA-Projekte als Elektriker — direkt vom Headhunter.
Wir vermitteln Freelance-Elektriker an Projekte bei Endkunden — rechtssicher, marktgerecht bezahlt und passend zu deiner Spezialisierung. Hinterlasse dein Profil, und wir melden uns mit konkreten Projekt-Optionen.
- Projekte passend zu Gewerk & Tagessatz
- Rechtssichere Rahmenverträge
- Direkter Draht zu Endkunden